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10.09.2011, 11:05 Uhr | Übersicht | Drucken
Ernte- und Bauernmarkt musste abgesagt werden.
Nicht zu erfüllende Auflagen für das Sicherheitskonzept ist die Ursache.

Viele Hochlarer, Recklinghäuser und auch Menschen in der Region waren voller Erwartung für den Hochlarer Ernte- und Bauernmarkt am 16. Oktober.
Wegen der nicht zu erfüllenden Auflagen der Stadt musste nun der Markt abgesagt werden.


Das ist leider Vergangenheit, Bauernmarkt in Hochlar mit der Apfelköniging vom Alten Land.
 


Ganz schön sauer waren die Veranstalter um den Vorsitzenden Heinz Stöcker.
"Drei mal hat der Markt mit allen Organisationen mehr oder weniger gut funktioniert. Jetzt nun müssen wir absagen, weil die Auflagen für ein zu erstellendes Sicherheitskonzept nicht zu erfüllen waren", so ein enttäuschter CDU-Chef. Ein beauftragter Sicherheitsexperte hat am Dienstag vergangener Woche mit den Verantwortlichen der Stadt eine Ortsbegehung gemacht und als Ergebnis den Veranstaltern am Mittwoch mitgeteilt, dass die erforderlichen Auflagen nicht zu realisieren seien.
So habe beispielsweise die Feuerwehr auf den Straßen des Marktes eine Durchfahrmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge von 3,50 m gefordert. Das war nicht neu und wurde auch in den Vorjahren gefordert.
"Was aber neu für uns war ist die Forderung, dass an vielen Stellen zusätzlich noch 1,20 m Platz zu lassen sei für die bei einer Rettungsfahrt Platz machenden Besucher - an einigen Stellen sogar auf beiden Seiten", so Annette Haas, die für die Veranstaltung die Verantwortung trägt.
" Das sind in Summe 4,70 m bis in Ausnahmefällen 5,90 m Straßenbreite und die Straßen sind in der Regel nur 5,00 m breit. Dadurch verlieren wir mehr als 50 % Stellfläche und der Markt an Attraktivität".

Für den CDU Chef aus Hochlar bedeutet dies das Aus für jegliche Art von Märkten in der Bauernschaft.
"Gerade das Ambiente der Höfe mit dem alten Baumbestand und den engen Straßen, das war der Reiz für viele Besucher den Markt bei uns zu besuchen, dieses Ambiente findet man nicht in vielen Gegenden. Schade für alle Beteiligten", so Heinz Stöcker.


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